Auswertung der Jugendlichen zu ihren Projekten

Kairo

„Dreh- und Angelpunkt ist eine Projektfeinplanung und die Finanzakquise ( Eu-Funding). Teamarbeit ist unabdingbar, dazu gehört gute Kommunikation und die genaue Rollenverteilung in Bezug auf die Verantwortlichkeiten. Nachhaltigkeit wird gefördert durch Projektmanagement, Finanzierung und einem Ehrenamtskonzept.
Folgeprojekte sind für uns denkbar über eine Kooperation mit den Experten, mit anderen örtlichen Gruppen und dem Stadtjugendring Stuttgart.“

Menzel-Bourguiba

„Innerhalb des Projekts konnten wir uns einen Überblick über Projektmanagement verschaffen. Kommunikation und Gemeinschaftliches Planen (Runde Tische) unterstützte unseren Erwerb von Kompetenzen und ermöglichte Neues zu lernen.
Gefehlt hat der Kontakt zu den städtischen Behörden und Vertretungen. Zudem misstrauten die Jugendlichen in Menzel-Bourguiba uns und dem Projekt.
Zukünftig möchten wir gerne an Fortbildungen teilnehmen. Unsere Ideen: Teilnahme an oder die Organisation von Kurzstudienbesuchen auf nationaler und internationaler Ebene. Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerks.“

Fès

„Das Jugendforum ist ein innovatives Projekt, das uns ermöglichte unsere Erfahrungen und Kenntnisse, die mit dem Thema Jugendmigration zusammenhängen auszutauschen. Es hat uns motiviert konkrete Projektaktivitäten zugunsten der Migrant_innen, die in Fès leben umzusetzen. Wir empfehlen mehr Gewicht auf die universellen Werte der Menschenrechte in zukünftigen Projekten zu legen.

Bochum

„Es ist wichtig mit dem Team in regelmäßigen Kontakt zu stehen. Kontinuität wird durch einen ge-planten Prozess gesichert. Flexible Reaktion auf die realen Projektbedingungen. Ein Projekt ist auch dann ein Erfolg, wenn es nicht 100% wie geplant umgesetzt wird. Es ist wichtig im Direktkontakt mit den Zielgruppen- junge Migrant_innen – zu sein. Die Aktivität im Team muss aufrecht erhalten blei-ben. Neue ehrenamtlich engagierte Jugendliche müssen gesucht und motiviert werden am Projekt teilzunehmen.“

Stuttgart
„Das Projekt „get 2gether“ hatte einen langsamen Start. Projekte können sich, auch mit anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich entwickeln. Ein im Projekt „get 2 gether“ sichtbares Erfolgsmerkmal ist, dass die Projektidee neu ist und offensichtlich gebraucht wird.

Sehr wichtig ist der direkte Kontakt mit allen Beteiligten. Im Fall von „get 2gether“ sind das die Flüchtlinge mit ihre m/r zuständigen Sozialarbeiter_in, die Projektleitung und die Ehrenamtlichen sowie die Sportvereine. Nur durch klare und ausreichende Kommunikation kann das Projekt Erfolg haben. Wichtig für die allgemeine Projektarbeit: Finanzierung, das Zeitmanagement und die Anwerbung von Ehrenamtlichen.“